Souvenir für Tschen Wang

Tschen Wang, ein einfacher Bauer, müht sich ab, um seine Familie zu ernähren. In allem urteilt er nur danach, wie er ihre Bäuche füllen könnte. Für Politik hat er keine Zeit, zumal er einen Anteil seiner Ernte dem Grundbesitzer geben muß. Als der Krieg beginnt, werden die Grundbesitzer verjagt, sein ältester Sohn schließt sich der Befreiungsarmee gegen die Japaner an. Doch bald kommen die Landeigentümer zurück, und nun muß Tschen seine Ernte nicht nur der japanischen Armee, sondern wie früher dem Grundbesitzer geben, so daß für seine Familie kaum etwas bleibt. Eines Tages findet er einen verwundeten US-Soldaten, pflegt ihn gesund und ernährt ihn. Kurz darauf sterben seine Frau und zwei Kinder an Hunger. Die Befreiungsarmee kommt ins Dorf, verjagt die Japaner und die Grundbesitzer und verteilt das Land an die Bauern. Tschen erwartet die erste "eigene" Ernte. Doch die Grundherren haben eine Armee gebildet, die im Anmarsch auf das Dorf ist. Eines Nachts wird Tschens Hütte durch einen Luftangriff getroffen und seine Familie getötet. Als er näher hinsieht, stellt er fest, daß es eine Bombe der US-Army war. Tief erschüttert zieht er mit seinem Sohn in den Krieg.